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Alberto Manguel

Foto: © Peter Peitsch

 

           

Alberto Manguel wurde 1948 in Buenos Aires geboren, wuchs in Israel und Argentinien auf und ist kanadischer Staatsbürger. In mehreren Sprachen zu Hause, wirkte er in Paris, Mailand, London und Toronto als Verlagslektor, Literaturdozent und Übersetzer. Zwischen 1964 und 1968 prägte ihn seine Zeit als Vorleser beim erblindeten argentinischen Schriftsteller Jorge Luis Borges. Sein in fast alle Weltsprachen übersetztes Buch Eine Geschichte des Lesens wurde 1989 mit dem Prix Médicis ausgezeichnet. Das 2005 veröffentlichte Tagebuch eines Lesers liest sich als eine Liebeserklärung an das Lesen selbst, in dem der Autor von der Relektüre seiner Lieblingsbücher im Laufe eines Jahres berichtet – intimes Lesetagebuch und Journal eines aufmerksamen Zeitgenossen. Außerdem im S. Fischer Verlag von ihm erschienen sind Alle Menschen lügen (2010), Eine Stadt aus Worten (2011) und Zwei Liebhaber des Schattens (2013).