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Amit Chaudhuri

Foto: © Jerry Bauer

 

           

Chaudhuri, der in Bombay aufwuchs und nach seinem Studium in Oxford heute in seiner Geburtsstadt Kalkutta lebt, wurde für sein literarisches Debüt Eine seltsame und erhabene Adresse (1991) mit dem Commonwealth Writers Prize ausgezeichnet, erhielt den Southern Arts Literature Prize und gewann den Los Angeles Times Book Prize. Er konnte sich als Vermittler der indischen Moderne in der angelsächsischen Welt bereits durch seine Arbeit als Literaturkritiker u.a. für The Guardian, London Review of Books und Times Literary Supplement einen Namen machen und ist außerdem Herausgeber der sechshundert Seiten starken Anthologie The Picador Book of Modern Indian Literature (2001), die den Prozess des Übergangs Indiens in die Moderne dokumentiert. Außerdem ist Chaudhuri Professor für Komparatistik an der University of East Anglia und Mitglied der Royal Society of Literature. Zuletzt erschienen in deutscher Sprache Betörungen und fromme Lügen (2005) und Mrs Sengupta will hoch hinaus (2011). Sein aktueller Roman Calcutta: Two Years in the City erschien 2013.