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Héctor Abad

Foto: © privat

 

           

Im Sommersemster 2014 hat der kolumbianische Schriftsteller, Übersetzer und Journalist Héctor Abad die Samuel Fischer Gastprofessur für Literatur inne. Sein international viel beachtetes literarisches Werk thematisiert insbesondere die Person des Erzählers in ihrem Streben nach Macht über das narrative Geschehen. Dabei nimmt Abad häufig Bezug auf zeitgeschichtliche Ereignisse seines Heimatlandes Kolumbien sowie auf seine eigene Familiengeschichte.

Bekannt ist Héctor Abad vor allem durch seine vielfach ausgezeichneten Romane Angosta und El Olvido que Seremos (Brief an einen Schatten, 2008)  Auf Deutsch erschienen sind außerdem Tratado de Culinaria para Mujeres Tristes (Kulinarisches Traktat für traurige Frauen, 2001) und Traiciones de la Memoria (Das Gedicht in der Tasche, 2011). Héctor Abad erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter der Premio de Literatura Innovadora de la Casa de América de Madrid für seinen Roman Basura (2000).

Am 16. Juni gab Héctor Abad im Rahmen der Gastprofessur eine Lesung im Instituto Cervantes Berlin.