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Michèle Métail

Foto: © Ekko von Schwichow

 

     

Die Sprachmeisterin Michèle Métail, Jahrgang 1950, studierte Germanistik und Sinologie. Sie ist Wissenschaftlerin, Übersetzerin, Lyrikerin und Mitbegründerin des Vereins "Les arts contigus", der sich mit der Annäherung und Begegnung verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen beschäftigt. Michèle Métail schreibt an einem unendlichen Gedicht. Im Rahmen ihrer Gastprofessur performte sie aus einer 20 Meter langen Papierrolle einen Abschnitt der 2888 Donauverse. Es handelt sich um eine Reise entlang der 2888 Flusskilometer der Donau und eine Reflexion der Sprache, angesiedelt in dem Zwischenraum von Mutter- und Fremdsprache, in der Michèle Métail die Geschichte der Wörter und damit auch die der Menschen erzählt.